Wissen · 2026
TPU im 3D-Druck: Flexible Bauteile additiv fertigen

Kurzfassung
TPU ist im 3D-Druck (vor allem FDM/FFF) als flexibles Filament beliebt, weil es elastische, abriebfeste und chemikalienbeständige Bauteile ermöglicht. Wichtig sind eine gute Trocknung, moderate Druckgeschwindigkeiten und ein zuverlässiger Filamentvorschub.
Auf einen Blick
- TPU ermöglicht flexible, abriebfeste 3D-Druckteile.
- Hauptverfahren: FDM/FFF mit flexiblem Filament.
- Trocknung wichtig – TPU ist hygroskopisch.
- Moderate Geschwindigkeit und direkter Extruder begünstigen gute Ergebnisse.
Warum TPU im 3D-Druck?
Mit TPU lassen sich Bauteile herstellen, die sich biegen, dämpfen und Stöße aufnehmen – etwa Dichtungen, Griffe, Dämpfer, Schutzelemente und Prototypen flexibler Teile. Die hohe Abrieb- und Reißfestigkeit ist auch im additiven Bereich ein Vorteil.
Worauf achten?
Flexible Filamente stellen besondere Anforderungen an den Drucker und das Material:
- Filament trocken halten und ggf. vor dem Druck trocknen.
- Moderate Druckgeschwindigkeit für sauberen Materialfluss.
- Direkter Extruder (Direct Drive) erleichtert den Vorschub weicher Filamente.
- Druckparameter an Härte des TPU anpassen.
Hinweis: Granulat-basierte TPU-Typen sind primär für Extrusion/Spritzguss ausgelegt; für den Filamentdruck gelten gerätespezifische Empfehlungen.
Häufige Fragen
Technische Beratung zu TPU im 3D-Druck?
Unser Team unterstützt Sie bei Materialauswahl, Härte und Verarbeitung – Mo–Fr: 09:00 – 17:00.